5 Dinge, die Sie über Spargel noch nicht wussten

Auf Spargel wird, wie auf kaum ein anderes Gemüse, in jedem Jahr besonders sehnsüchtig gewartet – schließlich ist die Saison auch im Nu wieder vorüber. Die ersten Stangen aus heimischen Anbau sind ab Ende April verfügbar, der letzte Spargel wird am 24. Juni gestochen. Und schon heißt es wieder: ein langes Jahr warten. Neben dieser Tatsache gibt es allerdings noch einige weitere Fakten rund um das Gemüse, die weniger bekannt sind. Wir haben fünf wissenswerte und vor allem verblüffende Informationen über Spargel zusammengestellt, mit denen Sie sogar bei Spargel-Kennern auftrumpfen können.

  1. Lange Geschichte

Spargel ist nicht nur in der Gegenwart beliebt, er kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. In seinen Anfängen wurde er allerdings nicht aus Gründen des Genusses verspeist, sondern ist zu Zwecken der Heilung eingesetzt worden. Schon ca. 400 Jahre vor Christus erwähnt Hippokrates wilden Spargel als Heilpflanze. Die erste Anleitung für den Anbau von Spargel verfasste Cato ca. 160 Jahre vor Christus.

  1. Giftpflanze

Wer hätte es gedacht, Spargel ist tatsächlich eine Giftpflanze. Aber kein Grund zur Panik: Nur die Beeren des Spargellaubes werden als leicht toxisch eingestuft, nicht die Stangen selbst. Erbrechen und Bauchschmerzen können Folge sein, wenn die Beeren der Pflanze verzehrt werden. Also gilt: Auch weiterhin nur die Stangen aufs Menü setzen. Mit einer anderen Beere – der Erdbeeren – lässt sich Spargel allerdings wunderbar kombinieren.

  1. Rambo

Insgesamt gibt es über 200 verschiedene Spargelarten, bei der sich eine durch ihren Namen besonders hervortut. Denn nicht nur Hollywood hat einen Star namens Rambo, auch eine Spargelsorte hört auf diesen Namen. Rambo ist eine sehr robuste Sorte mit dicken Stangen und einem kräftigen Geschmack.

  1. Spargarophobie

Spargelliebhaber findet man zuhauf, es gibt jedoch auch Menschen, die diesem Gemüse lieber nicht zu nahe kommen. Die Angst vor Spargel findet sogar in medizinischen Fachbüchern Erwähnung und wird als Spargarophobie bezeichnet.

  1. Fußarbeit

Die Spargelernte ist mühsam. In den ungefähr zweieinhalb Monaten der Ernte wird von den Erntehelfern einiges abverlangt. Nicht nur die Handarbeit kostet Kraft, pro Hektar Anbaufläche laufen die Helfer zudem mindestens fünf Kilometer. Das sollten Sie beim Kauf auf jeden Fall im Hinterkopf behalten.

 

Mit diesem Hintergrundwissen im Gepäck ist Ihnen der Ruf als Spargel-Fachmann sicher. Damit Sie aber nicht nur abseits der Küche punkten können, sondern auch mit der Zubereitung des Gemüses, bietet der Premium-Kochgeschirrhersteller Fissler das optimale Kochgeschirr.

Quelle: Fissler


 

Rezept: Spargelpäckchen mit Bärlauchpesto

Spargelpäckchen mit Bärlauchpesto

Zutaten für 4 Personen: 1 kg weißer Spargel,Salz,1 TL Zucker,150 g Zuckerschoten, 300 g Kirschtomaten, 1/2 Bund Lauchzwiebeln,1 Bio-Zitrone,4 EL + 100 ml Olivenöl, 1 Knoblauchzehe

150 g Bärlauch, 50 g Parmesan-Käse, 30 g Pinienkerne, Pfeffer, 4 Stiele Kerbel, 4 Bögen weißes Backpapier (à ca. 38 x 41 cm), Küchengarn

Zubereitung:

  1. Spargel schälen und die holzigen Enden abschneiden. Spargel halbieren und in kochendem Salzwasser mit Zucker ca. 10 Minuten garen. Zuckerschoten putzen, waschen und in feine Streifen schneiden. Tomaten waschen und halbieren. Lauchzwiebeln putzen, waschen und in feine Ringe schneiden.
  2. Spargel aus dem Wasser heben und abtropfen lassen. Zitrone heiß waschen, trocken tupfen und die Schale abreiben. Zitrone halbieren und auspressen. Spargel, Zuckerschoten, Tomaten und Lauchzwiebeln je in die Mitte auf einen Bogen Backpapier geben. Zitronenschale und-saft über das Gemüse verteilen. Mit je 1 EL Öl beträufeln. Backpapier über dem Gemüse zusammennehmen und zweimal ca. 1 cm breit falten. Seiten der Päckchen mit Garn binden. Päckchen auf ein Backblech geben. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/ Umluft: 175 °C/ Gas: s. Hersteller) ca. 15 Minuten garen.
  3. Inzwischen für das Pesto Knoblauch schälen und hacken. Bärlauch waschen und trocken schütteln. Stiele entfernen. Käse grob reiben. Bärlauch, Pinienkerne, Knoblauch und Käse in einem hohen Rührbecher mit dem Stabmixer pürieren, dabei 100 ml Öl einlaufen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  4. Kerbel waschen und trocken schütteln. Blättchen von den Stielen zupfen. Spargelpäckchen aus dem Ofen nehmen und öffnen. Jeweils etwas Bärlauchpesto darüberträufeln. Mit Kerbel garnieren. Übriges Pesto dazu reichen.

Zubereitungszeit ca. 45 Minuten. Pro Portion ca. 1720 kJ, 410 kcal. E 12 g, F 34 g, KH 12 g

Quelle: Rezept und Foto: Blanchet by Food & Foto Experts

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