Kommentar Dezember – 2018

Wie auch im letzten Jahr möchte ich den Kommentar im Dezember den „Guten Nachrichten” widmen. Denn ebenso wie bereits im vergangenen Jahr, kann man das Jahr 2018 Global eher als Jahr der „Schlechten Nachrichten“ ablegen“ was Umwelt, Menschlichkeit und Politik betrifft.

Aber es gibt sie dennoch die „Guten Nachrichten“ in diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen  frohe Weihnachten einen „Guten Start“ ins Jahr 2019 und viel Spaß mit einem kleinen Auszug der „Guten Nachrichten 2018“

Bio-Bean macht aus Kaffeesatz Biokraftstoff

Der neue Treibstoff besteht aus 80 Prozent reinem Diesel und 20 Prozent Kaffeeöl. Dieses Kaffeeöl wird aus dem Kaffeesatz gewonnen, der grundsätzlich bei der Zubereitung von Kaffee anfällt. Das Kaffeeöl wird gewonnen, indem man den Kaffeesatz trocknet und anschließend presst. In Deutschland werden im Jahr ca. 61 Milliarden Tassen Kaffee getrunken. Man sollte mal ausrechnen, wie viel Tonnen Kaffeesatz dabei anfallen und wie viel Tonnen Kaffeeöl man hierzulande erzeugen könnte. Genau diesen Gedanken äußert Arthur Kay, der Gründer von bio-bean in einer Pressemitteilung. Kaffeesatz kann nicht nur zur Erzeugung von Bio-Diesel verwendet werden, sondern auch zu Briketts verarbeitet werden, die laut bio-bean einen höheren Energiegehalt haben als Holz und damit länger brennen können als klassische Holzkohlebriketts. * https://www.bio-bean.com/

Zwei Frauen setzen sich gegen Pläne der Regierung durch

Makoma Lekalakala und Liz McDaid, zwei Frauen aus Südafrika, haben es geschafft, einen riesigen, geheimen Nukleardeal in der Größenordnung von 76 Milliarden US-Dollar zwischen ihrem Land und Russland zu verhindern. Dafür erhielten sie 2018 den Goldman Umweltschutzpreis. Der Vertrag zwischen Südafrika und Russland sah vor, das zwischen acht und zehn Atomkraftwerke mit einer Gesamtleistung von 9,6 Gigawatt in Südafrika gebaut werden sollten. Lekalakala, 53 Jahre alt, aus Soweto, einem Zusammenschluss von verschiedenen Townships südwestlich von Johannesburg, ist die Direktorin von Earthlife Africa, einer größtenteils von Freiwilligen betriebene Organisation, die Südafrika für den Umweltgedanken sensibilisiert. McDaid, 55, aus Kapstadt, ist die Koordinatorin in einem Institut, mit dem Namen Southern Africa Faith Communities´ Environment Institute (SAFCEI), das die Menschen für den Klimawandel sensibilisiert. Im Jahr 2014 gelangen Kopien von geheimen Nuklear-Verträgen zwischen Südafrika und Russland in die Hände von Earthlife Africa, die an SAFCEI weitergeleitet wurden. Die beiden Organisationen entwickelten eine Strategie, um diese Pläne unter dem Deckel zu halten, bevor daraus ein legales Gesetzesverfahren entstehen konnte. Die beiden Organisationen konzentrierten sich auf die damit verbundene Korruption und die massiven Kosten in Verbindung mit diesem Vertrag, so dass sie ein größeres Interesse der Bevölkerung erreichen konnten. Beiden Frauen gelang es, die Bevölkerung darauf aufmerksam zu machen und Liz McDaid hielt sogar Nachtwachen mit anti-nuklearen Parolen vor dem Parlamentsgebäude in Kapstadt. Ihr Kampf und die Mobilisierung der Bevölkerung sah schließlich den Obersten Gerichtshof veranlasst, den Deal am 26. April 2017 zu verbieten.* https://face2faceafrica.com/

Durchsichtige  Solarzellen machen aus jedem Fenster eine Energiequelle

Die Vorteile von durchsichtigen Solarelementen liegen auf der Hand. Ein durchsichtiges Element an einem vorhandenen Fenster anzubringen, ist einfacher als auf einem Dach einen Rahmen für Solarpaneele zu installieren, um daran schwere Photovoltaikelemente zu befestigen. Es sieht erstens besser aus, weil es unauffällig ist und sollte mal irgendwas mit einem der Fensterpaneele nicht in Ordnung sein, ist es leicht zu entfernen. Jedes Element besteht aus einem Plastik ähnlichen Material, das organische Moleküle enthält, die vom Forscherteam der MSU entwickelt wurden. Diese Moleküle absorbieren nicht-sichtbare Wellenlängen des Sonnenlichts, die durch sehr dünne Photovoltaik-Streifen durchgeleitet werden, die am Rande der Paneele sitzen und Energie erzeugen. * https://www.sci-techuniverse.com/

„Housing First» Deshalb gibt es in Finnland kaum noch Menschen, die auf der Straße leben

In Finnland sinkt die Obdachlosigkeit in jährlich. Das liegt daran dass dort jeder Bürger sofort eine neue dauerhafte Wohnung vom Staat erhält, sobald er seine verliert. Dieses Konzept soll dauerhaft sogar weniger Kosten verursachen, denn herkömmliche Hilfsangebote sind oft teurer. Auch würde die Zahl der Krankentransporte sinken die durch die Umstände denen Notleidende Menschen auf der Straße ausgesetzt sind, notwendig werden. * https://nur-positive-nachrichten.de/

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