Neuer Sportwagen Piëch Mark Zero – Mit Fahrspaß und Innovationen ins Elektrozeitalter

– Rein elektrischer GT mit 500 Kilometern Reichweite nach WLTP

– Lädt dank neuer Zelltypen in 4:40 Minuten zu 80 Prozent

– Concept Car Piëch Mark Zero bildet Auftakt einer Produktfamilie

– Flexible, offene Fahrzeugarchitektur ermöglicht verschiedenste Antriebstechnologien und Karosserieformen

– Die DESTEN Group ist Batteriepartner von Piëch Automotive, die Qingdao TGOOD Electric Co. Ltd.  steuert innovative Ladeinfrastruktur bei

Innovation trifft auf Sportwagen-Feeling: Eine Studie des neuen Elektrosportwagens Piëch Mark Zero vereint sportwagentypische Fahreigenschaften und innovative Technologie unter einer zeitlosen und attraktiven Karosserie. Es ist das erste Fahrzeug einer Produktfamilie, die von der Piëch Automotive in den nächsten drei Jahren auf den Markt gebracht werden soll. Seine flexible, offene Fahrzeugarchitektur ermöglicht die Verwendung unterschiedlichster Antriebsformen – wie zum Beispiel Elektroantrieb, Hybrid, Brennstoffzelle oder Verbrennungsmotor. Ein völlig neuer Zelltyp erwärmt sich beim Laden und Entladen kaum und kann neben einer besonders hohen Rekuperations-Rate in 4:40 Minuten zu 80 Prozent geladen werden. Faktisch dauert das Schnellladen nur unwesentlich länger als das Volltanken eines Fahrzeugs. Piëch Automotive ist ein deutsch-schweizerischer Automobilhersteller mit Sitz in Zürich und München. Vor dreieinhalb Jahren hatten die Gründer und Inhaber der Piëch Automotive, Toni Piëch und Co-CEO/Kreativ-Direktor Rea Stark Rajcic, die Idee, eine neue, flexible Fahrzeugarchitektur zu entwickeln. Als erstes Fahrzeug wurde der Piëch Mark Zero entworfen, der die Faszination eines Sportwagens in das Elektrozeitalter transportieren soll und erstmals auf dem Genfer Automobilsalon präsentiert wird.

Piëch Automotive – zeitloser Luxus

Die Marke Piëch steht für zeitlosen Luxus und moderne, unterstützende Technik, die den Menschen als Fahrer in den Mittelpunkt stellt. Kreativ-Kopf Stark Rajcic betont: „Unser Ziel ist es, das emotionale Fahrerlebnis mit modernster Technologie zu unterstützen. Die Technik soll dem Fahrer helfen, ihn aber nicht ablenken. Und es geht um das richtige Sportwagen-Feeling: fahren, nicht gefahren werden! Die Architektur des Fahrzeugs ist natürlich auch für das Autonome Fahren ausgelegt, aber das heben wir uns für spätere Modelle auf.»

Package ermöglicht sportwagentypisches Handling

Durch die Anordnung der Batterien (ein Teil ist im Mitteltunnel untergebracht, der Rest an der Hinterachse) ist eine ähnliche Achslastverteilung und ein Fahrverhalten zu erwarten, wie dies bisher klassischen Sportwagen mit Verbrennungsmotor vorbehalten war. Das Package ermöglicht im Gegensatz zur weit verbreiteten Unterflur-Anordnung eine sportwagentypisch niedrige Sitzposition sowie ein präzises Handling mit unmittelbarer Rückmeldung an den Fahrer. Co-CEO Piëch fasst das Lastenheft für den neuen Piëch Mark Zero so zusammen: „Wir haben einen Sportwagen entworfen, den wir uns auch selbst kaufen würden. Und wir haben lange mit vielen Enthusiasten darüber gesprochen, was im Markt fehlt. Wir wollen einen modernen Klassiker anbieten, der keinen Konsumzyklen unterworfen ist. Der Fahrer unseres Sportwagens soll sich über jede Minute freuen, die er in seinem Auto verbringen darf.»

Sportliche Fahrleistung und flottes Laden – 80 Prozent in 4:40 Minuten

Der Piëch Mark Zero ist ein elektrischer GT mit 500 Kilometern Reichweite nach WLTP. Ein besonderer Zelltyp entwickelt beim Laden oder Entladen kaum Temperatur. Es können deutlich stärkere Ströme fließen, die Zelltemperatur erhöht sich dabei nur marginal. Neben dem herkömmlichen CSC-Laden bieten die Zellen im Schnelllademodus eine sensationell kurze Ladedauer von nur 4:40 Minuten für 80 Prozent Batteriekapazität bei besonders hoher Rekuperations-Rate. Die Batterien können aufgrund der niedrigen Erhitzung vollständig luftgekühlt werden, was zu einer Gewichtsersparnis von rund 200 Kilogramm beiträgt. Das Gesamtgewicht des Fahrzeugs wird daher unter 1.800 Kilo liegen. An der Vorderachse produziert ein Asynchronmotor 150 kW, an der Hinterachse sorgen zwei Synchronmotoren für je 150 kW zusätzlich – sportwagentypische Fahreigenschaften sind garantiert!

Innovative Batterie- und Ladepartner mit DESTEN und TGOOD

Als Batteriepartner konnte die DESTEN Group Ltd. aus Hongkong, China, gewonnen werden, die in Qingdao, China, ihre Forschungs- und Entwicklungsabteilung hat. DESTEN stellt innovative Zellen und Batterie-Packs zur Verfügung, die eine extrem kurze Ladedauer, gepaart mit einer niedrigen Temperatur-Entwicklung bieten. DESTEN möchte seine im Consumer-Bereich erworbene Batterie- und Zellenkompetenz zusammen mit Piëch Automotive nun auch in der Automobilindustrie ausrollen.

Für die nötige Ladeinfrastruktur sorgt die Qingdao TGOOD Electric Co. Ltd. aus China und Hongkong, China. Die Firmengruppe wurde 2004 von chinesischen und deutschen Ingenieuren gegründet, ist an der Börse in Shenzhen, China, gelistet und weltweiter Marktführer in Ladeinfrastruktur und eHouse-Solutions. TGOOD betreibt bereits über 210.000 Ladestationen in mehr als 300 Städten.

Piëch betont: „Wir sind stolz darauf, bei unserem ersten Projekt gleich zwei so starke und innovative Partner gefunden zu haben. Wir und unsere Partner sind offen für Kooperationen, ganz gleich, ob es um unsere neue modulare Fahrzeugarchitektur oder die innovative Batteriezellen- und Ladeinfrastruktur geht.»

Das fest angestellte Kernteam aus Spezialisten, die alle mehrjährige Erfahrungen aus den verschiedensten Bereichen der Industrie mitbringen und die für namhafte Automobilhersteller auf der ganzen Welt tätig waren, konzipierte mit weiteren rund 200 externen Mitarbeitern eine modulare Fahrzeugplattform. Auf deren Basis lassen sich verschiedene Karosserie- und Antriebsvarianten entwickeln.

Dank des modularen Konzepts können die Fahrzeuge der Piëch Automotive über einen langen Zeitraum aktuell gehalten werden, da sowohl die Software als auch die Hardware (wie zum Beispiel die Blöcke der Batteriezellen) update- und austauschbar ist. Gleichzeitig erlaubt die modulare Struktur, in der Wahl der Antriebsform flexibel zu sein: Ob klassischer Verbrenner, verschiedene Hybride, reiner E-Antrieb oder Wasserstoff – all diese Antriebe sind auf dem Architekturkonzept realisierbar. Diese modulare Struktur soll im B2B-Geschäft in einem nächsten Schritt künftig auch anderen Herstellern angeboten werden.

Es sind drei Fahrzeugvarianten geplant: neben einem Zwei- auch ein Viersitzer sowie ein sportlicher SUV. Andere Konzepte in Form von Cabrios oder auch Pick-ups sind ebenso denkbar.

Die Produktion wird in Zusammenarbeit mit renommierten Partnern erfolgen, die langjährige Erfahrung in der Auftrags-Fertigung besitzen. Der Piëch Mark Zero wird streng nach deutschen Qualitätsstandards gefertigt und entwickelt. Die Entscheidung über die Produktionspartner wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

Quelle: PIËCH

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